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Dossier: relativ große Sammlung von Matrial oder Akten
Anekdoten: kurze meist lustige Geschichten über bekannte Persönlichkeiten oder ein Geschehen.
Rosa Luxemburg
1871 Polen – 1919 Berlin
Eine bedeutende Vertreterin der europäischen Arbeitsbewegung und proletarische Internationalisten (Maxistin)
Nelson Mandela 18.Juli,1918
Er gilt neben Martin Luther King und Malcolm X als wichtigster Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen sowie als Wegbereiter des versöhnlichen Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten, demokratischen Südafrika.
Er verbrachte seine Kindheit beim Stamm der Thembu, studierte Jura, war Rechtsanwalt und verbrachte viele Jahre seines Lebens als politischer Gefangener in Haft.
A priori
A priori (lat. „vom Früheren her“) ist eine lateinische Redewendung und bezeichnet das, was der Erfahrung vorausgeht. Die Redewendung scheint im Mittelalter in der Scholastik geprägt worden zu sein. A priori ist der Gegensatz von a posteriori.
Wissen, das allein durch Nachdenken entstanden ist, bislang nicht durch Tatsachenerfahrungen gedeckt wird und als Ausgangspunkt für weitere Erkenntnisse dient, heißt apriorisches Wissen, a priori gesetztes Wissen oder einfach vorausgesetztes Wissen. Die Besonderheit ist, dass dieses Wissen weder durch Schlussfolgerung bewiesen noch durch Beobachtungen belegt ist und meist auch gar nicht auf diese Weise bestätigt werden kann.
Während apriorisches Wissen vor der Erfahrung steht, entsteht das gegensätzliche aposteriorische Wissen erst durch die Erfahrung. Wissenschaften lassen sich nach der Art und Weise, wie sie ihr Wissen gewinnen, unterscheiden. Logik und Mathematik gehen ausschließlich apriorisch vor: Zunächst werden Axiome a priori gesetzt, dann werden weitere Aussagen anhand dieser Axiome als wahr oder falsch beurteilt. Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften arbeiten hingegen oft aposteriorisch: Sie machen zuerst Beobachtungen und stellen dann Aussagen auf, die diese Erfahrungen erklären; die Aussagen werden dann empirisch bestätigt.
Die Lehre des Apriorismus handelt von der Möglichkeit, wie Erkenntnisse a priori zu gewinnen sind.
Kant
Mit dem Begriff a priori proklamierte – in einer moderneren Form – zuerst der Philosoph Immanuel Kant diejenigen geistigen Funktionen, durch die es dem Menschen überhaupt möglich wird, sinnvolle Erfahrungen zu machen. Kant erläuterte seine Idee vom Apriorischen erstmals in seiner Schrift „Kritik der reinen Vernunft“. Kant kritisierte darin den naiven Glauben sowohl des Rationalismus wie des Empirismus an der Objektivität der Erkenntnisse. Seine Transzendentalphilosophie beschäftigt sich nicht mit Gegenständen, sondern mit unserer Erkenntnisart der Gegenstände. Vor aller Erfahrung, apriorisch, lägen in unserem Verstand Formen, Kategorien, etc., nach denen wir das Objektive erfahren und ordnen würden. Alles Objektive sei subjektiv geformt. Hinter der Welt unserer Erfahrung liege eine Welt der Dinge an sich, über die wir nichts wissen könnten. Raum und Zeit würden vom Menschen in die Welt hineingetragen, existierten also unabhängig von uns nicht. Ebenso verhalte es sich mit den Naturgesetzen. In dieser Schrift kommt Kant auch zu der Auffassung, dass Metaphysik als Wissenschaft unmöglich ist, da Gott und Seele außerhalb unserer Erfahrung lägen.
Maxime: Regeln nach den man lebt
Kategorischer: sehr bestimmt und mit viel Nachruck
Imperativ: Auforderung
Despektierlich: geringschätzig(respektlos)
Hirngespinst: absurde Idee