Sprache ist immer eine zusätzliche Waffe von Unterdrückern gewesen, um ihre Unterdrückung zu vertuschen.

Im Sprachgebrauch der Nachrichten wird in Bezug auf das Besatzungsregime in Palästina und damit zusammenhängenden Themen immerzu die von Zionisten vorgegebene Begrifflichkeit übernommen, bei dem der Eindruck erweckt wird, dass eine ganz bewusste Verfälschung der Sinngehalte und ihr missbräuchlicher Einsatz erfolgt. Dieses soll an einer Reihe von Beispielen erläutert werden, wobei jeweils ein alternativer der Wahrheit weit mehr entsprechender Begriff vorgeschlagen wird. Die Themen werden auch inhaltlich stets ergänzt.

Ich bevorzuge die Sprache der Wahrheit, statt der Sprache der Mehrheit.

Begriffsverfälschung (5):

Siedlungen und Siedler

Die Begriffe „Siedlungen“ und „Siedler“ sollen nach friedlicher Idylle klingen. Die so genannten „Siedlungen“ der Zionisten auf fremden Territorien werden seit Gründung Israel von dem Regime unterstützt und massiv gefördert. Immer wenn Zionisten ein Gebiet einigermaßen sicher besetzt zu haben glauben, werden unmittelbar darauf so genannte Siedlungen gebaut und anschließend bewohnt. Diese so genannten Siedlungen gleichen Militärfestungen, und die Siedler laufen in dem Gebiet , welches sie besetzen, offen mit Waffen herum und schießen auf die einheimische Bevölkerung. Die Siedlungen sind in Wirklichkeit getarnte Militärvorposten einer geplanten Annexion. Alle so genannten Siedlungen sind auf besetztem Gebiet errichtet, was eindeutig gegen internationales Recht verstößt. Das Ausmaß dieses Rechtsverstoßes ist dabei gravierend.

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Da das Thema „Siedlungen“ ein wesentlicher Aspekt der zionistischen Verbrechen ist.

Was sind Siedlungen?

Gemäß dem ersten Zusatzprotokoll der Genfer Konventionen können derartig gravierende Verstöße als Kriegsverbrechen bezeichnet werden. „Israel ist dem ersten Zusatzprotokoll zu den Genfer Konventionen allerdings wohlweislich nie beigetreten und kann deshalb mit den Bestimmungen von Artikel 85 des Zusatzprotokolls, in dem schwerwiegende Verletzungen des humanitären Rechts im Prinzip mit Kriegsverbrechen gleichgestellt werden, nicht belangt werden. Wenn der sogenannte Siedlungsbau der Zionisten als Kriegsverbrechen gebrandmarkt werden würde, dann könnte dies im Extremfall zur Verhaftung israelischer Minister in einem Drittland führen. Das aber liegt nicht im Interesse westlicher Staaten.

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