Sprache ist immer eine zusätzliche Waffe von Unterdrückern gewesen, um ihre Unterdrückung zu vertuschen.

Im Sprachgebrauch der Nachrichten wird in Bezug auf das Besatzungsregime in Palästina und damit zusammenhängenden Themen immerzu die von Zionisten vorgegebene Begrifflichkeit übernommen, bei dem der Eindruck erweckt wird, dass eine ganz bewusste Verfälschung der Sinngehalte und ihr missbräuchlicher Einsatz erfolgt. Dieses soll an einer Reihe von Beispielen erläutert werden, wobei jeweils ein alternativer der Wahrheit weit mehr entsprechender Begriff vorgeschlagen wird. Die Themen werden auch inhaltlich stets ergänzt.

Ich bevorzuge die Sprache der Wahrheit, statt der Sprache der Mehrheit.

Begriffsverfälschung (1): Gummigeschosse

Zionisten schießen auf Steine werfende Kinder mit scharfer Munition und treffen viele Kinder tödlich. Um diese fernsehweit beobachtbare Brutalität weniger brutal erscheinen zu lassen, wird statt des Begriffs „scharfe Munition“ der verniedlichende Begriff „Gummigeschosse“ verwendet, wobei der Eindruck erweckt wird, dass Gummi ja auch abprallen könnte, wie ein Gummiball. Das eigentliche Ziel der Gummiummantelung der Geschosse liegt aber darin, die Möglichkeit der Genesung eines nicht tödlich Getroffenen erheblich zu erschweren. Während eine Metallkugel bei einem Treffer aus einem weniger gefährdeten Körperteil rückstandslos entfernt werden kann, ohne die Wunde weiträumig aufschneiden zu müssen, ist eine Entfernung aller Geschossteile bei Gummigeschossen erheblich komplizierter. Daher wird die Bezeichnung Verstümmelungsgeschosse als erheblich geeigneter betrachtet.

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